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Die Vertragsstaatenkonferenz (VSK, engl. Conference of the Parties COP) ist das höchste Gremium der Klimarahmenkonvention von 1992. Die Vertragsparteien kommen jährlich zu einer Sitzung (COP) zusammen, um die Fortschritte zu überprüfen und weitere Maßnahmen zu erörtern. Zwischenzeitlich wurden eine Reihe von weltweiten Überwachungs- und Berichtsmechanismen festgelegt, um die Entwicklung der Treibhausgasemissionen zu verfolgen.
Nach dem Inkrafttreten der Klimarahmenkonvention 1994 fand die erste Vertragsstaatenkonferenz (COP 1) 1995 in Berlin statt. Nach der Annahme des Protokolls von Kyoto in 1997 gingen die Verhandlungen über die Details der darin vorgesehenen Mechanismen und über die Umsetzungsregeln weiter. Die abschließenden Verhandlungen über zentrale Details des Kyoto Protokolls gingen mit den Übereinkommen von Marrakesch 2001 zu Ende. Insbesondere nach dem Rückzug der USA kam der EU eine bedeutende Rolle dabei zu, die Verhandlungen über das Protokoll von Kyoto zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Einen Überblick über die Themen der jeweiligen Konferenzen finden Sie im folgenden:
2009 - COP 15 - Kopenhagen Verhandlungen zum Kyoto-Nachfolgeabkommen
2008 - COP 14 - Poznan Vorbereitung für die Verhandlungen zum Kyoto-Nachfolgeabkommen, der Adaptation Fund soll als rechltiche Instanz Gelder für Entwicklungsländer bereitstellen.
2007 - COP 13 - Bali Die Bali-Road-Map zur Bekämpfung des Klimawandels wird verabschiedet.
2006 - COP 12 - Nairobi (Kenya) Neuwahl des Präsidenten für die folgenden COP Veranstaltungen.
2005 - COP 11 - Montréal (Kanada) UNFCCC beschließen zukünftige Schritte zur Bekämpfung des Klimawandels.
2004 – COP 10 - Buenos Aires
2003 – COP 9 - Mailand Bestandsaufnahme des internationalen Klimaschutzes und Prioritätensetzung für die Zukunft.
2002 – COP 8 - Neu Delhi Zentrales Thema der Konferenz: Zusammenhang zwischen nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz.
2002 - Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung - Johannesburg Staatengemeinschaft verhandelt über breite Themenpalette im Bereich der Nachhaltigkeit, u.a. Ausbau erneuerbarer Energien.
2001 – COP 7 - Marrakesch Verhandlungen über zentrale Details des Kyoto-Protokolls werden abgeschlossen.
2001 – COP 6 Fortsetzung - Bonn Staatengemeinschaft (ohne USA) erzielt im "Bonner Beschluss" Einigung über die Ausgestaltung des Kyoto-Protokolls.
März 2001 Neue US-Regierung verkündet Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll.
2000 – COP 6 - Den Haag Scheitern der Verhandlungen. Verhandlungen werden nur ausgesetzt und sollen baldmöglichst wieder aufgenommen werden.
1999 – COP 5 - Bonn Fortschritte bei methodischen und technischen Fragen des Kyoto-Protokolls.
1998 – COP 4 - Buenos Aires Arbeitsplan zur Ausgestaltung des Kyoto-Protokolls wurde beschlossen. Ziel: 6. VSK im Jahr 2000.
1997 – COP 3 - Kyoto Kyoto-Protokoll zur Reduktion von Treibhausgasemissionen wird von der Staatengemeinschaft angenommen.
1996 - COP 2 - Genf Ministererklärung, wonach Ziele zur Reduktion/Begrenzung der Treibhausgase rechtlich verbindlich ausgestaltet werden sollen.
1995 – COP 1 - Berlin Erteilt "Berliner Mandat" über ein Protokoll zur Reduktion von Treibhausgasemissionen zu ver-handeln.
1994 Klimarahmenkonvention tritt in Kraft.
1992 - UN-Konferenz "Umwelt und Entwicklung" ("Erdgipfel") - Rio de Janeiro Unterzeichnung der Klimarahmenkonvention
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