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| UNFCCC - Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen |
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Die Klimarahmenkonvention (engl: United Nations Framework Convention on Climate Change UNFCCC) ist der erste internationale Vertrag, der den Klimawandel als ernstes Problem bezeichnet und die Staatengemeinschaft zum Handeln verpflichtet. Die Klimarahmenkonvention wurde auf dem Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro angenommen und trat 1994 in Kraft. Sie wurde seither von 186 Staaten ratifiziert. Nach diesem Übereinkommen sind alle Unterzeichnerstaaten verpflichtet, nationale Programme zur Verringerung der Treibhausgasemissionen auszuarbeiten und regelmäßige Berichte vorzulegen.
Durch die Differenzierung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern anerkennt das Übereinkommen über Klimaänderungen, dass die Industrieländer für den Großteil der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind und auch über die institutionellen und finanziellen Kapazitäten für deren Verringerung verfügen.
Die Konvention bildet den Rahmen für die Klimaschutzverhandlungen, die jeweils als Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der Konvention stattfinden.
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| UNFCCC-Sekretariat |
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Das Sekretariat der Klimarahmenkonvention hat seit 1996 seinen Sitz in Bonn und ist dort die größte Teilorganisation der Vereinten Nationen. Ca. 150 Mitarbeiter bereiten fachlich und orga-nisatorisch die Vertragsstaatenkonferenzen und andere Expertentreffen vor, auf denen internationale Entscheidungen zum Klimaschutz vorbereitet bzw. verabschiedet werden.
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| Ziel der Klimarahmenkonvention |
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Das Ziel dieses Übereinkommens und aller damit zusammenhängenden Rechtsinstrumente, welche die Konferenz der Vertragsparteien beschließt, ist es, die Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu erreichen, auf dem eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems verhindert wird. Ein solches Niveau sollte innerhalb eines Zeitraums erreicht werden, der ausreicht, damit sich die Ökosysteme auf natürliche Weise den Klimaänderungen anpassen können, die Nahrungsmittelerzeugung nicht bedroht wird und die wirtschaftliche Entwicklung auf nachhaltige Weise fortgeführt werden kann.
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